Verein Furka-Bergstrecke
Sektion Schwaben



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Sektionsausflug zur Schwäbischen Waldbahn

 

 

Unser nächster Sektionsausflug wird am 10. Juni zur Schwäbischen Waldbahn gehen. Wir starten um 9.13 in Ulm und fahren über Aalen nach Schorndorf, dem Geburtsort von Gottlieb Daimler, Nach unserer Ankunft um 11.13 besteht die Möglichkeit für einen kleinen Stadtrundgang und Besichtigung von Daimlers Geburtshaus.

Um 12.30 starten wir dann mit dem Dampfzug auf der Wieslauftalbahn in Richtung Rudersberg. Ab dort ändert sich der Charakter der Strecke und es geht durch den Schwäbischen Wald hinauf nach Welzheim, wo wir eine Stunde Aufenthalt haben. Auf dieser Strecke kann die Dampflok zeigen, was in ihr steckt. Zurück in Schorndorf besuchen wir die Galerie für Technik im historischen Fabrikgebäude. Im Mittelpunkt steht hier die bahnbrechende Erfindung des Gottlieb Daimler. Um 17.44 besteigen wir den Zug, der uns wieder über Aalen zurück nach Ulm bringt, wo wir um 19.43 ankommen.

Die Kosten für diese Fahrt belaufen sich auf 28,00 € je Person. Darin enthalten sind die kompletten Fahrtkosten und der Eintritt in die Galerie für Technik.

Das Programm zum Ausdrucken mit den weiteren Einzelheiten finden Sie hier.

Anmeldungen sollten bis spätestens 03.06.2012 erfolgen.

 

 

07.05.2012

 

 

Sektionsausflug zur Sauschwänzlebahn am 22. Mai 2011

 

 

Die Sauschwänzlebahn im Süden von Baden-Württemberg war das Ziel unseres Sektionsausfluges. Die Bahn weist auf Grund ihrer besonderen Geschichte als strategische Bahn einzigartige Besonderheiten auf. So musste die Linienführung künstlich verlängert werden, um mit der für die damalige Zeit für schwere Truppentransportzüge zulässigen Steigung den beachtlichen Höhenunterschied zu überwinden. Das bedingt eine Schleifenentwicklung mit großen Stahlbrücken und Kehrtunnels. Die gewundene Streckenführung brachte der Wutachtalbahn, wie sie offiziell heißt, ihren Spitznamen Sauschwänzlebahn ein. Ihr zweiter Spitzname Kanonenbahn deutet auf ihren militärisch veranlassten Bau hin.

Mit einer ansehnlich großen Gruppe von 36 Personen, die teilweise bis aus Lindau und Augsburg angereist waren, machten wir uns auf den Weg.

 

 

Die erste Etappe der Anreise von Ulm unternahmen wir mit dem Ulmer Spatz. Dabei handelt es sich um eine Schienenbusgarnitur der Schienenbusfreunde Ulm, die im Sommer jeden Sonntag auf die Schwäbische Alb unterwegs ist.

 

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In Schelklingen hatten wir einen kurzen Halt, um den Zügen des Regionalverkehrs denVortritt zu lassen.

Typisch für diese Nebenbahn ist die Fahrt in engen Kurven direkt durch die Dörfer, für die die Bahn zu Zeiten der Königlich Württembergischen Staatsbahn das Tor zur Welt bedeutet hatte.

Der Schienenbus mit seinem "Großraumabteil" gibt natürich die Möglichkeit eines guten Ausblicks auf die Landschaft und für ein Gespräch unter den Reisenden.

In Münsingen legten wir einen kurzen Zwischenstop ein. Hier besteht auch die Möglichkeit zum  Übergang zur HzL (Hohenzollerische Landesbahn).

Weiter ging die Fahrt durch die kleinen Täler der Schwäbischen Alb, oftmals direkt entlang der Straße.

In Kleinengstingen endete die Fahrt mit dem Schienenbus und wir stiegen um zur HzL. Dieser einfache Bahnsteig muss genügen, den der Bahnhof Kleinengstingen hat heute keine Bedeutung mehr.

Weiter ging die Fahrt bis Sigmaringen, wo wir abermals umsteigen mussten. Von dort brachte uns ein Triebwagen durch das romantische Donautal direkt bis nach Blumberg-Zollhaus, dem Ausgangspunkt der Sauschwänzlebahn.

Nach der Durchfahrt des "Wasserscheidetunnels" kann man die großen Schleifen und Brücken der Bahn sehen, die der Überbrückung des Höhenunterschieds dienen. Die Bezeichnung Wasserscheidetunnel deshalb, weil bis Blumberg noch die Bäche und Flüsse zur Donau und damit zum Schwarzen Meer führen. Ab hier geht es zum Rhein und damit zur Nordsee.

Unser Zug, der von einer Dampflok der Baureihe 86 gezogen wurde überquert hier das 252 m lange Biesenbach-Viadukt.

Im Hintergrund ist die größte Brücke der Sauschwänzlebahn zu sehen, das 264 m lange Epfenhofer Viadukt.

In der großen Schleife hat man einen guten Blick auf beide Brücken.

Der Bahnhof Epfenhofen mit dem Biesenbach-Viadukt.

Nur in den Tunnels gab es keinen Grund, den Ausblick aus den Fenstern zu genießen.

Der Vorstand in Fützen trägt die Uniform aus der Zeit der Königlich Württembergischen Staatsbahn.

Ein einziges Mal überquert hier die Bahn die Wutach, die der offizielle Namensgeber der Bahn ist.

 

 

In Weizen verließen wir die Sauschwänzlebahn und ein Treibwagen der DB brachte uns auf einer bereits einmal stillgelegten Nebenbahn nach Waldshut. Von dort konnten wir dann ohne weiteres Umsteigen über Schaffhausen und Friedrichshafen zurück fahren. Mit kleiner Verspätung erreichte unser Zug Ulm und ein sicher erlebnisreicher Sektionsausflug war zu Ende.

 

 

29.05.2011

 

 

Besichtigung der Werkstatt Chur und Fahrt mit dem Rheinbähnle am 04.09.2010

 

Für den Herbst hatten wir noch kurzfristig einen kleinen Sektionsausflug zur Werkstatt der DFB nach Chur und zum Rheinbähnle in Lustenau eingeplant. Insgesamt 12 Teilnehmer machten sich dann in Fahrgemeinschaften auf den Weg in die Schweiz.

In der Werkstatt wurden wir von Jakob Knöpfel, dem Chef des Maschinendienstes empfangen. Er zeigte uns dann selbst, welche Arbeiten zur Zeit durchgeführt werden.

 

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Aus erster Hand erhielten wir umfangreiche Informationen zu der Arbeit in der Werkstatt.

Es war hoch interessant, die Arbeiten an den Maschinen zu verfolgen.

Zu jedem Bauteil gab es ausfühliche Informationen und Einblicke in die Abläufe der Arbeiten.

Auch das ist Fronarbeit. Im Computer entstehen die Loks als dreidimensionale Zeichnung. Dies dient dazu, fehlende Bauteile mit modernen Geräten herzustellen und eine Dokumentation zu haben.

Nach dem Rundgang waren alle Teilnehmer von der Vielfalt dieser anspruchsvollen Arbeiten beeindruckt. Vielen Dank an Jakob Knöpfel für die tolle Führung.

 

Weitere Informationen zur Werkstatt Chur gibt es hier

 

 

Von Chur aus ging es mit einem Zwischenstop zur Mittagszeit in der Raststätte Heidiland nach Lustenau, unserem zweiten Ziel des Sektionsausfluges. Dort gab es die höchst interessante Ausstellung "Rheinschauen" zu besichtigen und und eine Fahrt auf dem Scheinennetz der ehemaligen Internationalen Rhein-Regulierungsbahn zur Rheinmündung zu unternehmen.

 

 

Auf dem Gelände rangiert die Zweikraftlok Elfi, die uns auf dem rechten Damm des Rheins bis zum Bodensee brachte.

Vom Zug aus ging der Blick über das Rheintal.

Wir hatten einen eigenen Wagen, der eigens für uns angehängt wurde.

Wir nähern uns dem Bodensee und auf einmal ist beidseits der Strecke Wasser. Der Rehindamm führt ein beachtliches Stück in den Bodensee hinein, damit die gewaltigen Massen an Geschiebe nicht die Rheinmündung verlanden lassen, sondern direkt in tiefere Bereiche geführt werden.

Am Endpunkt der Bahnstrecke stieg ein Teil der Fahrgäste in das bereitstehende Ausflugsschiff um.

Zu Fuß ging es noch ein Stück Richtung Ende des Damms.

Anschließend brachte uns der Zug wieder zurück in das Gelände des ehemaligen Werkhofes Lustenau.

Dort wurde eine der beiden Dampfloks des Rheinbähnles für die Fahrt vorbereitet.

Der Dampfzug für nach Widnau, um dort eine Hochzeits- gesellschaft abzuholen, welche den kompletten Zug gemietet hatte.

Wir konnten noch eine Weile das Geschehen auf dem Gelände betrachten, bevor es Zeit für die Heimreise wurden.

Weitere Informationen zum Rheinbähnle gibt es hier

 

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08.09.2010

 

 

 

Sektionsausflug nach Stuttgart am 16.05.2010

 

 

Ziel dieses Sektionsausfluges war Stuttgart mit seinem umfangreichen Straßenbahn- und Sadtbahnnetz. Mit dem Zug ging es nach Bad Cannstatt, wo wir das Museum "Straßenbahnwelten" besuchten.

 

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Dort haben konnten wir mit eindrucksvollen Exponaten einen Eindruck über die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Stattgart gewinnen.

 

In den Hallen des ehemaligen Straßenbahndepots Bad Cann- statt sind Straßenbahnen aus den verschiedenen Epochen zu bestaunen.

Gerne hätten wir diesen Oldtimer für unserer Rundfahrt benutzt.

Das Spiel mit einer Modellstraßenbahn ist auch was für große Kinder, gerade wenn man hier ganz stilecht mit der Kurbel die Tätigkeit eines Straßenbahnfahrers mit der alten Technik nachvollziehen kann.

Mit der Oldtimerlinie 23 ging es anschließend quer durch Stuttgart.

Endpunkt dieser Fahrt war die Haltestelle Ruhbank am Fuße des Stuttgarter Fernsehturms.

Auf der Aussichtsplattform des insgesamt 217 m hohen Turmes war es an diesem Tag ganz schön windig und kühl.

Leider war die Aussicht nicht ganz optimal aber trotzdem war der Rundblick über Stuttgart sehr beeindruckend.

In Ergänzung zu unserem Programm haben wir kurzfristig noch die Möglichkeit genutzt, eine Fahrt mit der "Zacke", der Zahnrad-Straßenbahn in Stuttgart zu unternehmen.

Hier sieht man gut die Konstruktion einer Zahnstangenweiche im System Riggenbach. In Stuttgart wird allerdings nicht die herkömmliche Leiterzahnstange, sondern eine massive Zahnstange verwendet und wegen der zahlreichen Straßenquerung liegt die Zahnstange nur so hoch wie die Oberkante der Schienen bzw. der Straße.

Eine weiterer technische Rarität ist die Stadtseilbahn zum Waldfriedhof.

Voll in das System der Straßen- und Stadtbahnen eingebunden, pendeln die zwei Wagen alle 20 Minuten au fder Strecke. Volll im Historischen Flär, technisch aber topmodern werden hier die Aufgaben eines modernen ÖPNV erfüllt.

Nach einber kurzen Pause an der Bergstation ging es auf gleichem Weg mit Sandseilbahn, U-Bahn, Zacke, Bus und historischer Straßenbahn zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Straßenbahnmuseum in Bad Cannstatt und weiter mit dem Zug nach Ulm.

 

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25.05.2010

 

 

 

Sektionsausflug auf den Wendelstein am 12.09.2009

 

Als Ziel für unseren Sektionsausflug hatten wir uns den Wendelstein mit seiner Zahnradbahn ausgesucht. Am Morgen starteten wir mit der Bahn in Ulm und unsere Fahrt führte uns über Augsburg und München an den Schliersee. In Neuhaus legten wir einen Zwischenhalt ein und ein kurzer Fußweg führte uns zu der einzigartigen bayerischen Whisky-Destillierie. Erläutert durch viele Schautafeln konnte man die Entstehung verfolgen. Im ersten Gebäude gab es die Kessel und die verschiedenen Destillierstufen zu sehen.

Danach ging es zum Lagergebäude, wo der frisch gebrannnte Whisky mehrere Jahre in Holzfässern seine Reife erhält.

 

Der Anblick der vielen sorgfältig gestapelten Fässer war schon beeindruckend und der gesamte Raum war vom Aroma das Whiskys gefüllt.

In diesem Umfeld war natürlich die Verkostung von Whisky und Whiskylikör ein absoluter Genuss.

Von Neuhaus fuhren wir noch drei Stationen mit der Bayerischen Oberlandbahn weiter nach Osterhofen und von dort brachte uns die Seilbahn auf den Wendelstein. Leider war dieser total in Wolken und Nebel gehüllt, so dass der Panoramaweg seinem Namen keine Ehre machte. Trotzdem machten sich einige Unverdrossene auf den Weg zum Gipfel und umrundeten den Berg auf dem Panoramaweg, während sich die anderen im Gipfelrestaurant stärkten.

Den Rückweg traten wir dann mit der Zahnradbahn an, die uns hinunter nach Brannenburg brachte. Leider führt schon seit vielen Jahren die Bahn nicht mehr bis zum Bahnhof, so dass das fehlende Stück zu Fuß auf der ehemaligenn Bahntrasse zu bewältigen war. Über München und Augsburg ging es dann zurück zu unserem Ausgangspunkt Ulm. Obwohl das Wetter auf dem Wendelstein alles andere als optimal war, hatten wir doch einen schönen Sektionsausflug und viel Spass an diesem Tag.

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11.10.2009

 

 

Fahrt mit der VHS des Landkreis Neu-Ulm an die Furka vom 11. bis 12. Juli 2009

 

 

Bis kurz vor dem geplanten Termin war es fraglich, ob die Fahrt überhaupt stattfinden würde. Aber im letzten Moment kamen dann doch noch etliche Anmeldungen, so dass wir auf die Reise gehen konnten.

Mit dem Bus ging es frühmorgens los und zur Kaffeepause hielten wir in der Raststätte "Heidiland". Nach einer Stärkung mit Kaffe und süßem Stückchen ging die Fahrt weiter vorbei an Chur Richtung Vorderrheintal. Über Ilanz, Disentis, den Oberalppass und Andermatt erreichten wir unser Etappenziel Realp. Dort konnten wir uns mit frischen Rösti für unsere Fahrt mit der Dampfbahn-Furka-Bergstrecke stärken.

 

 

Vor der Fahrt mit der Bahn unternahmen wir aber noch eine Besichtigung der Bahnanlagen. Im Depot und an der Baustelle für die neue Werkstätte konnten wir unseren Reisegästen umfangreiche Informationen zur Geschichte der Dampfbahn und den anstehenden Projekten geben.

Dann hieß es "Einsteigen" und los ging die Fahrt über die Furka-Bergstrecke nach Gletsch.

In Tiefenbach würde unsere Lokomotive mit Wasser versorgt und bei der Fahrt durch den Scheiteltunnel kamen dann auch die "Plattformfahrer" zu uns in den Wagen.

 

 

 

 

In Gletsch angekommen gab es im Kiosk und Infopoint weitere Informationen rund um die Furka.

Ein technischer Leckerbissen war dann die Besichtigung der beiden ehemaligen Wasserkraftwerke in Gletsch. Beide Kraft- werke stehen für Höchstleistungen des Maschinenbaus ihrer Zeit und sind beeindruckende Schaustücke.

 

 

Mit dem Bus ging es dann zu unserem Hotel in Oberwald und wir konnten den interessanten Tag mit einem guten Abendessen abschließen.

Der nächste Tag brachte uns dann einen weiteren Höhepunkt der Reise - die Besichtigung des Kavernenkraftwerks der Kraftwerke Oberhasil. Am Eingang zum Zufahrtsstollen wurden wir von unserer sympathischen und sachkundigen Führerin empfangen. Mit Warnwesten ausgerüstet gab es die ersten Informationen und nach der Aufstellung zum Gruppenbild fuhren wir mit unserem Reisebus durch den fast 3 km langen Stollen zum eigentlichen Kraftwerk.

 

 

 

 

 

 

Bei der Führung konnte man einen Einblick in die Technik und Betrieb eines solchen Wasserkraftwerks erhalten und nur über die gewaltigen Dimensionen der Anlagenteile staunen.

Auf der Rückfahrt ins Freie war der Besuch der Kristallkluft sicher ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Die Schönheit der natürlichen Kristalle, die hier beim Bau des Kraftwerks gefunden wurden, muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben,

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir uns im Hotel Handegg gestärkt hatten, ging es weiter nach Luzern in das Verkehrshaus der Schweiz. In diesem großartigen Museum reichte die Zeit natürlich nur für einen kleinen Einblick in die umfangreichen Ausstellungen zum Thema Verkehr.

Auf der weiteren Heimreise gab es noch eine letzten Zwischen- halt auf dem Rastplatz "Rheintal". Zufriedene Gesichter gab es nicht nur bei Reiseleiter und Busfahrer. Für alle Mitreisende war diese Fahrt zur Furka-Bergstrecke ein besonderes Erlebnis mit vielen unvergesslichen Eindrücken.

14.08.2009

 

 

Besichtigung Tunnelbohrmaschine Baustelle Gotthard-Basistunnel Erstfeld

 

Bereits im dritten Jahr hintereinander hatten wir organisiert durch die Volkshochschule Neu-Ulm / Illertissen am 21. April 2009 die Möglichkeit, die Baustelle für den neuen Gotthard-Basistunnel zu besichtigen. Diesmal stand  die Besichtigung der Tunnenbohr- maschine im Bereich des Bauabschnitts Erstfeld auf dem Programm. Da wir sehr pünktlich dort waren, konnten wir noch kurz den Bahnhof Erstfeld mit dem dort abgestellten "Krokodil" besichtigen.

Vom Aussichtsturm hatten wir einen guten Überblick über den Bahnhof.

 

 

 

 

Auf der Baustelle wurden wir dann in einem interessanten Vortrag über das Bauvorhaben informiert und mit kompletter Schutzausrüstung ging es dann zur Abfahrtstelle der Stollenbahn, die uns über 5 km hinein in den Tunnel zum hinteren Ende der Tunnelbohrmschine brachte.

 

 

 

 

Die Tunnelbohrmaschine hat eine Länge von rund 400 m. Auf dem Weg entlang dieser gewaltigen Anlage erhielten wir von unseren Baustellenführern interessante Informationen.

 

 

 

 

Hier der Steuerstand, an welchem sämtliche Funktionen der Tunnelbohrmaschine gesteuert und überwacht werden.

 

 

Zum Zeitpunkt unserer Besichtigung war die Maschine wegen der regelmäßigen Überprüfung und Wartung nicht in Betrieb. So war es möglich, bis kurz hinter den eigentlichen Bohrkopf zu gelangen.

 

 

Diese Begehung der Tunnelbohrmaschine stellte sicher einen Höhepunkt der bisherigen Baustellenbesichtigungen dar. Zumal es sonst kaum möglich ist, direkt bis an die Spitze dieser gigantischen Maschine zu gelangen.

 

 

Alle Teilnehmer waren von diesem Tag  begeistert und die Einblicke und Eindrücke werden uns sicher lange in Erinnerung bleiben.

11.05.2009

 

 

 

 

 

Besichtigung Baustelle Gotthard-Basistunnel Sedrun

Wie bereits im Jahr zuvor hatten wir organisiert durch die Volkshochschule Neu-Ulm / Illertissen am 16. Juli 2008 die Möglichkeit, die Baustelle für den neuen Gotthard-Basistunnel zu besichtigen. Diesmal hieß das Ziel aber Sedrun. Ein Bus brachte uns über Bregenz, Sargans und das Vorderrheintal nach Sedun, einem der drei Zwischenangriffe für den Bau des Tunnels. Vom logistischen Aufwand ist dies die größte Baustelle des Projekts. Wir wurden mit Schutzkleidung und dem obligatorischen Notfallrucksack ausgestattet und erhileiten eine erste Erklärung der Baustelle.

 

 

Danach brachte uns die Stollenbahn durch den Zugangsstollen bis zur Aufzugskaverne, von der ein senkrechter Schacht hinunter zum eigentlichen Gotthard-Basistunnel führt. Dieser Bereich kann jedoch mit Führungen leider nicht besucht werden.

 

 

In der Aufzugskaverne befinden sich die Anlagen zum Materialumschlag und das obere Ende des gewaltigen Aufzuges, mit dem sämltiche Materialtransporte in und aus dem Basistunnel erfolgen.

 

 

Die Größe der Anlagen in der Kaverne sind sehr beeindruckend.

 

 

Ausnahmsweise hatten wir die Möglichkeit, die angrenzende Maschinenkaverne zu besichtigen, wo zwei gigantische Seilwinden in Betrieb sind. Links die Seilwinde für den Förderkorb des Aufzugs und rechts die so genannte Notfallwinde für einzelne Transporte im Förderschacht.

 

 

Nachdem wir unsere Schutzkleidund wieder abgegeben hatten, brachte uns der Schrägaufzug hinauf zum Baulager und dem Infocenter.

 

 

Im Infocenter erhielten wir einen interessanten Überblick über die Baumaßnahme. Verschiedene Ausstellungsobjekte, sach- kundige Erklärungen und ein eindrucksvoller Film gaben uns einen umfassenden Eindruck von dem gewaltigen Projekt des Gotthard-Basistunnels.

05.09.2008

 

 

 

 

 

Besichtigung Baustelle Gotthard-Basistunnel Silenen

 

 

Organisiert duch die Volkshochschule Neu-Ulm / Illertissen hatten wir am 18. Juli 2007 die Möglichkeit, die Baustelle für den neuen Gotthard-Basistunnel in Silenen zu besichtigen. Ein Bus brachte uns über Bregenz, Sargans, vorbei am Walensee und über die Axenstraße nach Silenen, einem der drei Zwischenangriffe für den Bau des Tunnels. Vom Info-Kiosk aus lag die gesamte Baustelle vor uns.

 

 

Nach einer ausführlichen Erklärung und Erläuterung des Projekts ging es auf die Baustelle, wo wir mit entsprechender Kleidung und aus Sicherheitsgründen mit einem Notfallrucksack ausgestattet wurden. Mit der Stolllenbahn ging dann die Fahrt durch den ca. 2 km langen Zugangsstollen.

 

 

Am Ende der Zugangsstollens gab es noch hervorragende Erklärungen des Geschehens und wir starteten unseren Rundgang im Tunnel.

 

 

An verschiedenen Stationen des Rundgangs gab es die entprechenden fachkundigen Erklärungen, die Dank moderner Übertragungstechnik für alle Teilnehmer gut verständlich waren.

 

 

Die eindruckvollste Station des Rundgangs war sicher der Standpunkt in der an dieser Stelle bereits fertig gestellten östlichen Tunnelröhre mit Blick in Richtung Süden.

 

 

Nach dem Marsch durch den Tunnel ließen wir uns das Mittagessen auf der Terasse einer Gaststätte in Silenen schmecken.

 

 

Auf dem Rückweg legten wir noch einen kurzen Zwischenhalt in Erstfeld ein, den wir zu einem Überblick von einem eigens zum 125-jährigen Gotthard-Jubiläum errichteten Aussichtsturms über Bahnhof und des Depotbereichs nutzen. Auf der gleichen Route wir auf dem Hinweg brachte uns der Bus wieder zurück nach Hause. Damit ging ein erlebnisreicher und eindrucksvoller Tag zu Ende.

 

 

 

 

 

 

Sektionsfahrt 2006 nach Südtirol

 

 

Das Ziel der Fahrt war Südtirol. Trotz etlicher Regentropfen am Freitag war die Reise ein Erlebnis. Am ersten Tag führte sie von Ulm über Friedrichshafen, Lindau, Landquart, dem Prättigau und dem Vereinatunnel nach Zernez ins Engadin.

 

 

Von dort aus brachte uns der Postbus über den Ofenpass nach Mals in Südtirol, wo die erst im letzten Jahr neu eröffnete Vinschgaubahn uns erwartete. In flotter Fahrt ging es durch das Vinschgau mit seinen schier unendlichen Obstgärten. In Meran hieß es noch einmal umsteigen und kurz darauf waren wir in Bozen, unserem Quartier für drei Nächte.

 

 

Der nächste Tag begann dann doch sehr feucht, so dass wir erst einmal dem Ötzi im Museum einen Besuch abstatteten. Nach diesem äußerst interessanten Rundgang ließen wir uns vom Wetter doch nicht abhalten und per Seilbahn und Schmalspurbahn erreichten wir Klobensein auf dem Ritten.

 

 

Gut gegen den noch immer anhaltenden Regen gerüstet, machten wir uns zu Fuß auf dem Weg zu den berühmten Erdpyramiden, die sich vor uns aber leider hinter dichten Wolken versteckten. Der Regen ließ endlich nach und so war der Rückweg doch leichter zu bewältigen.

 

 

Mit Schmalspurbahn und Seilbahn ging es wieder hinunter ins Etschtal nach Bozen. Der nächste Tag brachte uns die Sonne zurück uns so fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein ins Nonstal. Die dortige hervorragend ausgebaute Schmalspurbahn braucht den Vergleich mit anderen Bahnen in den Bergen nicht zu scheuen und so war die Fahrt ein tolles Erlebnis.

 

 

Auf dem Rückweg statteten wir noch Trient einen Besuch ab.

 

 

Schon war die Zeit wieder vorbei und die Heimreise führte uns über die Brennerbahn nach Innsbruck, wo Zeit für die Besichtigung des „Goldenen Dach’l“ war.

 

 

Weiter ging es dann mit der Karwendelbahn nach Garmisch. Von dort aus brachte uns der Zug dann über die Außerfernbahn und Reutte nach Kempten.

 

 

Die letzte Etappe verlief entlang der Iller zurück nach Ulm. Neben den eindrucksvollen Bahnen und Sehenswürdigkeiten kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Beim Abendessen und anschließenden Beisammensein mit Südtiroler Rotwein vergingen die Abende im Nu.